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So nutzt ein Entwickler von
Wasserstoff­anlagen den Solar­strom
vom eigenen Dach

Grün, günstig und sicher zugleich

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So nutzt ein Entwickler von
Wasserstoff­anlagen den Solar­strom
vom eigenen Dach

Grün, günstig und sicher zugleich

Die Enapter AG, Saerbeck

Enapter AG setzt in Saerbeck auf Gesamt­konzept von Köster Energie

Photovoltaik, Stromspeichersysteme und Lade-Infrastruktur 630 kWp-Solar­anlage unterstützt Optimierung der Wasserstoff-Technologie

Neben der Nutzung von Sonne, Wind und Biomasse für die Energiewende gilt nicht zuletzt die Herstellung und Speich­erung von Wasserstoff als eine mögliche Schlüssel­techno&shylogie. Die Enapter AG, Marktführer der AEM-Elektrolyse, hat sich 2023 in der Nachbarschaft des Bioenergieparks Saerbeck im Münsterland niedergelassen, um von dort klimafreundliche Energie für die eigene Forschung und Entwicklung zu beziehen. Mit Unterstützung des örtlichen Dienstleisters Köster Energie setzt Enapter bei der Strom­versorgung für den Eigenbedarf jetzt verstärkt auf Photo­voltaik­anlagen, die auf dem eigenen Dach installiert sind.

Damit will Enapter nicht nur saubere Energie höchst flexibel zu günstigen Konditionen nutzen, sondern auch Ausfall­sicher­ungen schaffen.
Saerbeck.

Die Abkehr von fossilen Energieträgern einzuleiten und hierfür die Wasserstofftechnologie verfügbar sowie dauerhaft wirtschaftlicher zu machen – dies betrachtet Enapter als die wichtigste Unternehmensmission. Der im italienischen Pisa beheimatete Hersteller von Elektrolyseuren setzt dabei auf die AEM-Elektrolyse (Anion Exchange Membrane), die grünen Wasserstoff bei einem Druck von 35 bar mit einer Reinheit von 99,9 % herstellt und hierfür lediglich Wasser und Elektrizität aus erneuerbaren Quellen einsetzt.

Am Standort Saerbeck im Münsterland forscht und entwickelt Enapter an neuen Lösungen, die bisher zu einem Großteil in Forschungs­einrichtungen und Universitäten, beispielsweise aber auch in der Chemischen Industrie eingesetzt werden. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei bisher um Anlagen kleinerer und mittlerer Größenordnungen; Anwendungen im industriellen Maßstab können laut Hersteller durchaus noch folgen. Die Saerbecker Niederlassung entwickelte sich schnell zu einem Vorzeigeprojekt sowie zu einem Anziehungspunkt für Experten der Wasserstofftechnologie aus aller Welt. Für die Ansiedelung von Enapter in Saerbeck um 2022/2023 spielte der benachbarte Bioenergiepark eine wesentliche Rolle.
„Weil klimafreundliche Energiegewinnung und -nutzung für uns eine herausragende Rolle spielen, war der Anschluss an den Bioenergiepark ein entscheidendes Kriterium. Der gesamte Strom, den wir brauchen, stammt so aus Windkraft, Sonnenenergie und Biogasanlagen“, erklärt Matthias Lapke, Energiemanager von Enapter.

Dementsprechend wurde das Ziel, sich ausschließlich aus regenerativen Quellen zu versorgen, erreicht. Das Unternehmen entschied sich, für den Eigenbedarf zusätzlich grünen Strom selbst zu produzieren, und zwar mittels Photovoltaik.

„Dies liegt darin begründet, dass wir gerade bei den Testläufen unserer Elektrolyse­ure einen sehr hohen Energiebedarf haben. Zum Glück befindet sich in direkter Nachbarschaft in Saerbeck nicht nur der Bio­energie­park, sondern mit Köster Energie auch ein erfahrener Dienstleister rund um die Planung und Realisierung von Photo­voltaik­anlagen inklusive Speichersystemen. Deren Geschäftsführer Ulf Köster legte uns ein schlüssiges, detailliertes und genau auf unseren Bedarf zugeschnittenes Konzept vor“, so Matthias Lapke weiter.

Die Zahlen

Etwa die Hälfte des benötigten Stroms wird bereits mit der eigenen PV-Anlage erzeugt

Das Köster-Konzept wurde Anfang 2025 umgesetzt und sah im ersten Schritt die Installation von PV-Technologie auf dem Dach eines der beiden Enapter-Gebäude vor. Die 1.442 PV-Module haben eine Gesamtfläche von 2.815 Quadratmetern und in der Spitze eine Leistung von 630 kWp. Pro Jahr werden sie über 600.000 kWh sauberen Strom erzeugen, der etwa die Hälfte des Eigenverbrauchs bei Enapter abdeckt.

Um die Dimensionen greifbarer zu machen, stellt Ulf Köster einen Vergleich an: „Den offiziellen Statistiken zufolge verbraucht ein Vier-Personen-Haushalt pro Jahr rund 4.500 Kilowattstunden. Auf dieser Basis könnte der hier produzierte Solarstrom also ohne Weiteres mehr als 130 Einfamilienhäuser versorgen.“

Rechnerisch 425 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart


Verglichen mit üblichen PV-Projekten, sind die technischen Dimensionen bei Enapter etwas großzügiger. Aufgrund der relativ langen Wege für den Transport der elektrischen Energie wurden die für die Module benötigten Wechselrichter unter sogenannten PV-Sheltern auf dem Dach gleich mit installiert. „Durch diese Lösung konnten viele Kilometer an Kabeln für Gleichstrom eingespart werden. Stattdessen überträgt ein einziges, armdickes Wechselstromkabel die Energie zum ‚Powerhouse‘, das im Wesentlichen ein besonders großer und geschützter Schaltschrank ist“, ergänzt Ulf Köster.


Rechnet man die Herstellung des Solarstroms bei Enapter als Ersatz für eine herkömmliche Stromerzeugung, entspricht dies für das Weltklima einer jährlichen Einsparung von 425 Tonnen CO2. Vom ökologischen Nutzen abgesehen, rechnet sich die PV-Technik laut Matthias Lapke auch in wirtschaftlicher Hinsicht. „Die PV-Anlage ist seit Mitte 2025 in Betrieb. Eine gründliche Bilanzierung steht zwar noch aus, aber es zeichnet sich bereits ab, dass die Amortisationszeit nur ca. vier Jahre beträgt. Daher können wir die Betriebskosten dank der PV-Anlage insgesamt erheblich reduzieren.“

Gut für das Klima, die Wirtschaftlichkeit und die Ausfallsicherheit

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt neben Klimafreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit ist die Ausfallsicherheit der Energieversorgung: Technisch bedingt gibt es im Bioener­giepark mehrfach pro Jahr geplante Abschaltungen. Diese „Versorgungslücken“ werden in der Regel durch den Einsatz von Dieselgeneratoren kompensiert. Allerdings birgt dies den Nachteil infrastruktureller Abhängigkeit und der – wenn auch temporären – Nutzung fossiler Energieträger.

Enapter will deshalb entsprechende Ausfallabsicherungen schaffen und hierfür moderne Akkutechnologie einsetzen. So soll der Strom aus der Photovoltaik gespeichert werden, damit er jederzeit nach Bedarf netzunabhängig abgerufen werden kann. Auch auf diesem Gebiet ist eine enge Zusammenarbeit mit Köster Energie geplant. Der Dienst­leister hat die entsprechenden Speichertechnik-Konzepte für Enapter bereits entwickelt, die noch 2026 umgesetzt werden sollen.

Enapter und Köster Energie haben den Gedanken der klimafreund­lichen, höchst flexiblen und möglichst unabhängigen Energie­versor­gung bereits gemeinsam weiterentwickelt. So könnte die Photovoltaik auf zusätzlichen Dachflächen ausgebaut und mit weiteren Speicher­kapazitäten genutzt werden, um auch eine eigene Lade-Infrastruktur für die E-Mobilität der Mitarbeiter sowie für die Mieter auf dem Enap­ter-Gelände zu errichten. Die entsprechenden Planungskonzepte von Köster Energie liegen bereits vor. Dies wird bei En­ap­ter zurzeit geprüft und soll so bald wie möglich auf den Weg gebracht werden.

Kontakt für die Redaktionen:

Köster Energie GmbH
Ulf Köster
Benzstr. 21
48369 Saerbeck

Tel.: +49 02574 9394008
E-Mail: in**@ko*************.de

www.koester-energie.de

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Frank Beushausen
Gewerbepark 18
49143 Bissendorf

Tel.: +49 (0) 5402 70 16 51
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Simone Reukauf Fotografie
Simone Reukauf
Raiffeisenstraße 21
49124 Georgsmarienhütte

Tel.: (0)177 34 118 42
E-Mail: **@re****************.de

https://www.reukauf-fotografie.de

Kurzportrait

Köster Energie GmbH

Mit seiner damaligen Haustechnikfirma mon­tierte Ulf Köster bereits 1997 die erste Photo­voltaikanlage auf dem Dach eines Privat­haus­es; 2009 kombinierte er den Solar­strom erst­mals mit einem stationären Speicher, und seit 2012 nutzt er zur Vervoll­ständigung des Angebots für seine Kunden zusätzlich virtue­lle Stromspeicher.

Die Köster Energie GmbH mit Sitz im müns­ter­ländischen Saerbeck bedient sowohl Un­terneh­men als auch private Haushalte. Ihr Fokus liegt dabei darauf, die Anlagen­betrei­ber komplett mit regenerativen Energien zu versorgen und sich somit unabhängig zu machen. Der Anspruch geht über die reine Installation von Photo­voltaik­modulen deut­lich hinaus. PV-Anlagen sowie stationäre und virtuelle Speicher sind in ein Gesamtkonzept eingebettet, das sich nicht nur rechnet, son­dern auch klar ökologisch ausgerichtet ist.

„Wir wollen unseren Kunden dabei helfen, kom­pl­ett unabhängig von Energiever­sorgern zu werden und ausschließlich Strom aus rein rege­nerativen Quellen zu nutzen.

Dies ist sowohl wirtschaft­lich der beste Weg als auch für den Klima­schutz. Hierfür setzen wir un­se­re gesamte Energie in der individu­ell­en Bera­tung, Planung und Umsetzung unse­r­er Autarkie-Projekte ein“, sagt Ulf Köster.

Köster Energie – Kompetenzfelder

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